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Server & ContainerEinsteiger1 Min

Docker Compose – erste Schritte

Mehrere Container reproduzierbar per YAML-Datei starten — die Grundlagen von Docker Compose.

Sobald eine Anwendung aus mehreren Containern besteht, wird das manuelle Starten mit langen docker-run-Befehlen unübersichtlich. Docker Compose beschreibt den gesamten Stack in einer einzigen, versionierbaren Datei — reproduzierbar und teilbar.

Warum Compose?

Statt jeden Container einzeln zu starten, definierst du Dienste, Netzwerke und Volumes deklarativ in einer compose.yaml. Ein Befehl bringt alles hoch — und genauso wieder herunter.

Eine erste compose.yaml

Ein minimales Beispiel mit einem Dienst, der einen Port veröffentlicht und Daten in einem Volume ablegt:

1services:
2 app:
3 image: nginx:alpine
4 ports:
5 - "8080:80"
6 volumes:
7 - app_data:/usr/share/nginx/html
8 restart: unless-stopped
9
10volumes:
11 app_data:

Starten, prüfen, stoppen

Im Verzeichnis der Datei genügen wenige Befehle:

1docker compose up -d # im Hintergrund starten
2docker compose ps # Status anzeigen
3docker compose logs -f # Logs verfolgen
4docker compose down # stoppen und entfernen

up -d. Startet alle Dienste im Hintergrund.

logs -f. Zeigt die laufende Ausgabe — ideal zur Fehlersuche.

down. Stoppt und entfernt die Container (Volumes bleiben erhalten).

Tipp: Lege pro Projekt einen eigenen Ordner mit eigener compose.yaml an. So bleibt jeder Stack isoliert und nachvollziehbar.

Fazit

Mit einer compose.yaml ist dein Container-Stack dokumentiert und reproduzierbar. Wächst das Projekt, ergänzt du einfach weitere Dienste — die Bedienung bleibt dieselbe.