Tiefkühlanlagen per IoT überwachen und im Fehlerfall sofort reagieren
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Tiefkühlanlagen, wie man sie von zahlreichen Lebensmittelhändlern kennt, stellen einen lohnenden Use Case für IoT-Monitoring dar. Entscheidend ist hier, dass die Ware durchgängig gekühlt bleibt: Taut sie auf, muss sie entsorgt werden. Eine lückenlose Temperaturüberwachung schützt deshalb nicht nur die Produktqualität, sondern verhindert auch wirtschaftliche Verluste.
Die Ausgangslage: Warum Überwachung zählt
Fällt die Kühlung unbemerkt aus, entscheidet jede Minute. Ohne automatisierte Überwachung bleibt eine Störung oft so lange unentdeckt, bis der Schaden bereits eingetreten ist. Genau hier setzt ein IoT-gestütztes Monitoring an: Es behält die kritischen Messwerte permanent im Blick und meldet Abweichungen, bevor die Ware Schaden nimmt.
Daten erfassen mit dem IoT-Gateway
Bei sämtlichen Anlagen, die überwacht werden sollen, werden die relevanten Daten ausgelesen und weiter übermittelt – beispielsweise mithilfe eines IoT-Gateways (GW30). In diesem Use Case ermittle ich die Temperatur der Tiefkühllager und übergebe sie zur weiteren Verarbeitung.
Grenzwerte definieren und Alarme auslösen
Anschließend wird lokal oder in der Cloud eine Alarmregelung aktiviert. Dort lege ich fest, in welchem Temperaturbereich sich die Messwerte bewegen dürfen. Verlässt die Temperatur dieses definierte Spektrum, greift eine Alarmübermittlung – in meinem Beispiel per E-Mail an den zuständigen Servicetechniker.
Datenerfassung. Das IoT-Gateway (GW30) liest die Temperatur der Tiefkühllager aus und leitet sie weiter.
Alarmregelung. Lokal oder in der Cloud wird der zulässige Temperaturbereich definiert und kontinuierlich überwacht.
Benachrichtigung. Bei Über- oder Unterschreitung des Spektrums wird automatisch eine E-Mail an den Servicetechniker ausgelöst.
Sobald die Temperatur das definierte Spektrum verlässt, wird der Servicetechniker automatisch informiert – ohne dass jemand die Anlage manuell kontrollieren muss.
Schnell reagieren, Schaden vermeiden
Durch die automatische Benachrichtigung kann unverzüglich reagiert werden. Verlässt die Temperatur das definierte Spektrum, erhält der Servicetechniker sofort eine Meldung und kann vor Ort eingreifen, bevor die Ware auftaut. So lässt sich das Schlimmste verhindern.
Fazit
Mit einem IoT-Gateway zur Datenerfassung, einer lokal oder cloudbasiert definierten Alarmregelung und einer automatischen E-Mail-Benachrichtigung behält man Tiefkühlanlagen lückenlos im Überblick. Das Ergebnis ist eine kurze Reaktionszeit im Fehlerfall – und damit weniger Risiko für Warenverluste.
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