In drei Schritten zum erfolgreichen IoT-Projekt
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Der Einstieg in das Internet der Dinge wirkt für viele Betriebe wie eine grosse Hürde. Tatsächlich lässt sich der Weg von der bestehenden Anlage bis zur vernetzten, fernüberwachten Lösung auf drei klar abgrenzbare Schritte herunterbrechen. Dieser Beitrag zeigt, wie ein IoT-Projekt strukturiert geplant und umgesetzt wird – mit besonderem Fokus auf bestehende Anlagen, die nachträglich digitalisiert werden sollen.
Ein IoT-Projekt gelingt in drei Schritten: die Herausforderung definieren, die Daten vorverarbeiten und sie sicher an Cloud oder lokale Infrastruktur übergeben.
Schritt 1: Die Herausforderung definieren
Am Anfang steht nicht die Technik, sondern die Frage, welche konkrete Herausforderung mit der Digitalisierung bewältigt werden soll. Im hier betrachteten Szenario geht es um eine bereits bestehende Anlage, die digitalisiert werden soll. Eine klar formulierte Zielsetzung legt fest, welche Messgrössen relevant sind und welchen Nutzen die spätere Lösung stiften muss.
Schritt 2: Daten vorverarbeiten
Im zweiten Schritt werden die erfassten Daten vorverarbeitet, damit sie effizient aufbereitet vorliegen. Durch die Datenvorverarbeitung lassen sich die Rohdaten optimieren und schlank halten. Das reduziert die zu übertragende Datenmenge, senkt die Last auf der Anbindung und sorgt dafür, dass in den nachgelagerten Systemen nur die wirklich relevanten Informationen ankommen.
Schritt 3: Daten sicher übertragen
Im dritten Schritt werden die aufbereiteten Daten direkt an die Cloud oder an eine bestehende lokale Infrastruktur gesendet. Die Anbindung erfolgt über unser IoT-Gateway, das sowohl die Übertragung per Ethernet als auch per LTE / 4G unterstützt. Damit ist die Lösung flexibel einsetzbar – unabhängig davon, ob am Standort eine kabelgebundene Netzwerkanbindung verfügbar ist oder eine mobile Verbindung benötigt wird.
Der Mehrwert für Ihren Betrieb
Sobald die drei Schritte umgesetzt sind, eröffnet die vernetzte Anlage einen mehrfachen Nutzen:
Fernüberwachung. Die Anlage lässt sich nun von extern überwachen.
Prozessoptimierung. Mithilfe von IoT können Sie Ihre Prozesse optimieren.
Kostensenkung. Durch die Prozessoptimierung lassen sich Kosten niedrig halten.
Neue Geschäftsmodelle. Auf Basis der gewonnenen Daten entwickeln Sie neue Geschäftsmodelle.
Fazit
Ein IoT-Projekt muss kein Grossvorhaben sein. Wer die Herausforderung sauber definiert, die Daten konsequent vorverarbeitet und sie über ein geeignetes Gateway an Cloud oder lokale Infrastruktur übergibt, kommt in drei nachvollziehbaren Schritten zum Ziel. Gerade für bestehende Anlagen ist das ein pragmatischer Weg, um Fernüberwachung, Prozessoptimierung und neue Geschäftsmodelle zu erschliessen.
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