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Maschinengruppen herstellerunabhängig vernetzen und visualisieren

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

2 Min.

Schematische Darstellung vernetzter Maschinengruppen mit HMI/SCADA-Server

Eine fertig aufgebaute Visualisierung an eine neue Steuerung anzubinden, scheitert in der Praxis oft an einem einzigen Punkt: Die bestehende HMI/SCADA-Software unterstützt die Feldbussprache der neuen Steuerung nicht. Wer seine Visualisierung an eine herstellerspezifische Software gebunden hat, steht damit beim Wechsel der Steuerung vor einem Neuaufbau. Genau dieses Problem lässt sich mit dem richtigen Architekturansatz vermeiden.

Das Problem der Herstellerbindung

Eine Visualisierung, die auf einer herstellerspezifischen Software aufgebaut wurde, ist nur so flexibel wie die von dieser Software unterstützten Feldbussprachen. Soll später eine andere Steuerung zum Einsatz kommen, deren Protokoll nicht abgedeckt ist, lässt sich die vorhandene Visualisierung nicht übernehmen. Das Ergebnis: doppelter Aufwand und ein Lock-in, der jede spätere Modernisierung der Anlage erschwert.

Eine einheitliche Oberfläche über mehrere Feldbussprachen

Meine bevorzugte HMI/SCADA-Lösung löst dieses Problem, indem die Anlagen über verschiedene Feldbussprachen an einen zentralen HMI/SCADA-Server angebunden werden. Die Visualisierung bleibt davon entkoppelt: Kommt eine andere Steuerung zum Einsatz, muss an der Visualisierung selbst nichts geändert werden. Der Treiber zur jeweiligen Feldbussprache übernimmt die Übersetzung, die Oberfläche bleibt identisch.

PROCON-WEB beinhaltet über 30 verschiedene Treiber für eine einfache Integration der vielen verschiedenen Feldbussprachen.

Bestehende Datenbanken einbinden

Häufig sollen nicht nur Live-Daten aus den Steuerungen, sondern auch Daten aus einer bereits bestehenden Datenbank visualisiert werden. Auch dafür ist eine passende Integration vorhanden, mit der sich vorhandene Datenbestände unkompliziert in die Visualisierung einbinden lassen.

Selbst überzeugen: die Online-Demo

Bezüglich der Visualisierung lässt PROCON-WEB keine Wünsche offen. Am besten überzeugen Sie sich selbst anhand der frei zugänglichen Online-Demo unter http://procon01.weidmueller-gti.de/. Gerne schauen wir uns PROCON-WEB auch gemeinsam an, damit Ihre Fragen schnell und einfach beantwortet werden können.

Fazit

Wer Maschinengruppen mit unterschiedlichen Steuerungen betreibt, profitiert von einer herstellerunabhängigen HMI/SCADA-Architektur: Die Visualisierung bleibt erhalten, auch wenn die darunterliegende Steuerung gewechselt wird. Über 30 Treiber für unterschiedliche Feldbussprachen und die Anbindung bestehender Datenbanken machen PROCON-WEB zu einer flexiblen Grundlage, um heterogene Anlagen in einer einheitlichen Oberfläche zusammenzuführen.

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