Mit u-OS Hardware effizient skalieren: vom Prototyp zur Serie
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Viele Automatisierungs- und IIoT-Projekte starten mit einem Prototyp auf einem Raspberry Pi oder vergleichbarer Hardware. Was im Labor überzeugt, gerät beim Schritt in den produktiven Betrieb jedoch häufig an seine Grenzen. Mit u-OS von Weidmüller lässt sich diese Hürde umgehen: Die Applikation bleibt hardwareunabhängig und skaliert vom Prototyp bis zum industriellen Seriengerät.
Wenn der Prototyp zur Sackgasse wird
Das Muster ist bekannt: Zu Projektbeginn entsteht ein Prototyp auf einem Raspberry Pi oder einer anderen verfügbaren Hardware. Sobald jedoch zusätzliche Anforderungen für den produktiven Einsatz hinzukommen, bleibt man an einem Punkt stehen, an dem die gewählte Plattform nicht mehr trägt. Die Folge: Viele Teile des Prototyps müssen vollständig neu erarbeitet werden, bevor das System in Produktion gehen kann.
Die Grenzen der Hardware-Erweiterung
Ein vergleichbares Problem stellt sich bei bestehenden Systemen, die erweitert werden sollen. Häufig zeigt sich, dass die eingesetzte Hardware für die neue Anwendung nicht mehr geeignet ist, weil sie zu wenig Leistung oder zu wenige Schnittstellen bietet. In solchen Fällen ist man teilweise gezwungen, das komplette System von Grund auf und mit anderen Technologien neu aufzubauen.
u-OS als hardwareunabhängige Basis
u-OS setzt genau hier an. Das Betriebssystem läuft nicht nur auf der Hardware von Weidmüller, sondern auch auf Fremdsystemen. Das ist entscheidend, denn so vermeiden Sie Abhängigkeiten von einer spezifischen Hardware.
Anforderungen ändern sich mit der Zeit schnell, weil laufend neue Technologien auf den Markt kommen, von denen ein Unternehmen profitieren möchte. Problematisch wird es, wenn dafür jedes Mal zusätzliche Hardware verbaut oder gar die gesamte Softwarearchitektur neu aufgesetzt werden muss.
Skalieren ohne Neuentwicklung
u-OS löst diese Probleme an der Wurzel. Sie installieren u-OS als Firmware auf einem Raspberry Pi und entwickeln Ihre Applikation auf dieser Basis. Anschliessend lässt sich die fertige Applikation einfach auf eine leistungsfähigere Hardware übertragen, sodass Sie unkompliziert nach oben skalieren können.
Eine einmal auf u-OS entwickelte Applikation lässt sich ohne Neuentwicklung vom Raspberry-Pi-Prototyp auf das industrielle Seriengerät übertragen.
Fazit
Mit u-OS lösen Sie die typischen Hardwareprobleme beim Übergang vom Prototyp in die Serie. Sie gestalten Projekte effizienter, ohne sich an eine spezifische Hardware binden zu müssen, und schaffen die Grundlage, um Anwendungen über die gesamte Laufzeit flexibel weiterzuentwickeln.
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