Tailscale-Client in Docker unter u-OS für sicheren Fernzugriff
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
1 Min.

In diesem Beitrag richten wir auf einem u-OS-basierten System mit Docker einen Tailscale-Client ein — ideal für den sicheren Fernzugriff auf deine Steuerung, ganz ohne offene Ports. Da u-OS oft minimal konfiguriert ist, müssen wir das TUN-Gerät teilweise manuell erstellen.
Voraussetzungen: u-OS-Gerät (z. B. M3000) mit aktiviertem SSH, installierte Docker Engine und ein Tailscale-Account mit Zugang zur Admin Console.
Schritt 1: TUN-Gerät prüfen und anlegen
Per SSH mit dem u-OS-Gerät verbinden und das TUN-Gerät anlegen:
1sudo mkdir -p /dev/net2sudo mknod /dev/net/tun c 10 2003sudo chmod 600 /dev/net/tun
Schritt 2: Tailscale-Container starten
Den Container starten und das TUN-Gerät hineinreichen:
1sudo docker run -d --name tailscale \2 --network host \3 --cap-add NET_ADMIN \4 --device /dev/net/tun \5 tailscale/tailscale tailscaled
--network host: Der Container nutzt das Host-Netzwerk.
--cap-add NET_ADMIN: Erlaubt dem Container, Netzwerkeinstellungen zu ändern.
--device /dev/net/tun: Reicht das TUN-Gerät in den Container weiter.
Schritt 3: Client authentifizieren
In der Tailscale Admin Console einen wiederverwendbaren Auth-Key erstellen und den Client anmelden (Schlüssel ersetzen):
1sudo docker exec -it tailscale tailscale up --authkey <dein-auth-key>
Nach erfolgreicher Authentifizierung wechselt der Dienst in den Zustand „Running" und stellt das Interface tailscale0 bereit.
Schritt 4: Status und Monitoring
1sudo docker logs tailscale
Sobald Tailscale aktiv ist, erreichst du deine Steuerung sicher über das Tailscale-Netzwerk — ohne nach aussen offene Ports.
Fazit
Mit diesen Schritten richtest du auch in minimal konfigurierten u-OS-Umgebungen einen sicheren Fernzugriff ein — inklusive manuellem TUN-Gerät und Authentifizierung per Auth-Key.

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