IoT,  IT,  Cloud & Souveränität

Unterschiedliche IIoT-Technologien zu einem System verbinden

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

3 Min.

IoTUeli und adnexo beim gemeinsamen Aufbau der LoRaWAN-Tracking-Loesung

Der grosse Reiz an der IIoT-Welt liegt fuer mich darin, immer wieder Neues zu lernen und unterschiedliche Technologien sinnvoll miteinander zu verbinden. Vor einiger Zeit hatte ich Besuch von Christian Faessler, dem Geschaeftsfuehrer der Firma adnexo. Er ist Spezialist im Bereich Softwareentwicklung und bringt umfangreiches Wissen rund um LoRaWAN mit. Gemeinsam haben wir meine lokale LoRaWAN-Instanz zu einer durchgaengigen Tracking-Loesung ausgebaut.

Die Ausgangslage: eine eigene LoRaWAN-Instanz

Wie einige bereits wussten, betreibe ich bei mir zu Hause eine lokale LoRaWAN-Instanz. Genau diese durfte ich nun um Sensoren und um die IoT-Plattform ax-track erweitern. Fuer ein verlaessliches Tracking braucht es eine Plattform, die jederzeit den vollstaendigen Ueberblick ueber das eigene Inventar liefert. Zu diesem Zweck hat adnexo die eigene IoT-Plattform ax-track entwickelt.

Sensorik an den Mietparkplaetzen

Fuer den Aufbau hatten wir tatkraeftige Unterstuetzung, wie auf dem Titelbild kaum zu uebersehen ist. Wir haben meine Mietparkplaetze mit einem Ultraschall-Sensor und einem optischen Sensor ausgestattet und diese anschliessend ueber mein LoRaWAN-Gateway mit meinem Industrie-Computer verbunden.

Daten lesbar machen mit ChirpStack

Auf dem Industrie-Computer laeuft ChirpStack als LoRaWAN-Server. Dort haben wir ein Decoder-Script als Geraeteprofil hinterlegt, das die Rohdaten der Sensoren in ein fuer das menschliche Auge lesbares JSON-Format ueberfuehrt. Damit liegen die erfassten Werte in einer strukturierten und weiterverarbeitbaren Form vor.

Verarbeitung mit MQTT und Node-RED

Das Nachrichtenobjekt wird innerhalb des Industrie-Computers an einen meiner Node-RED-Container gesendet. Den dafuer benoetigten MQTT-Broker haben wir ebenfalls als Container direkt auf dem Industrie-Computer installiert, sodass die Nachrichten von ChirpStack zuverlaessig an Node-RED weitergeleitet werden.

ChirpStack. LoRaWAN-Server mit Decoder-Script, das die Sensordaten in JSON ueberfuehrt.

MQTT-Broker. Als Container auf dem Industrie-Computer, leitet die Nachrichten an Node-RED weiter.

Node-RED. Flow, der die Daten via REST-API an die IoT-Plattform ax-track uebergibt.

Anbindung an die Plattform ax-track

Um die erfassten Daten sinnvoll weiterzuverarbeiten, haben wir in Node-RED einen Flow erstellt, der die Werte ueber eine REST-API an die IoT-Plattform ax-track von adnexo uebergibt. Ab diesem Punkt lassen sich die Daten einfach und uebersichtlich auf der Geo-Karte von ax-track visualisieren.

Vom LoRaWAN-Sensor bis zur Geo-Karte: ChirpStack, MQTT, Node-RED und ax-track greifen nahtlos ineinander.

Nachtraeglich habe ich weitere Verbraucher integriert. Saemtliche Verbraucher lassen sich auf der ax-track-Plattform einfach und uebersichtlich darstellen. Machen Sie sich selbst ein Bild von ax-track und von den eingesetzten LoRaWAN-Sensoren.

Fazit

Dieses Projekt zeigt, wie sich unterschiedliche Technologien zu einer durchgaengigen Loesung verbinden lassen: LoRaWAN-Sensoren, ChirpStack, ein MQTT-Broker, Node-RED und die Plattform ax-track. Erst das saubere Zusammenspiel dieser Bausteine macht aus einzelnen Messwerten eine nutzbare, visualisierte Tracking-Anwendung und schafft echten Mehrwert fuer die Industrie.

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