IoT-Visualisierung im Team: Wenn Technik auf Design trifft
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Jeder von uns bringt eigene Stärken und Schwächen mit. Entscheidend ist, diese Eigenschaften zu erkennen und anzunehmen. Eine meiner Schwächen liegt klar im Bereich der visuellen Gestaltung: Ansprechende und zugleich effizient nutzbare Visualisierungen zu erstellen, war für mich stets eine Herausforderung. Ich habe meist eine genaue Vorstellung davon, wie ein Interface aussehen soll, doch die Umsetzung erweist sich regelmässig als komplexer als gedacht. Vermutlich kennen viele Leser dieses Gefühl.
Ausgangspunkt: die Cocktailmaschine
Wer meine laufenden Projekte verfolgt, kennt eines meiner aktuellen Vorhaben: den Aufbau einer Cocktailmaschine. Für die Bedienung habe ich mit einem leistungsstarken, vielseitigen Tool eine Visualisierung erstellt, die über einen Webserver bereitgestellt und im Webbrowser gesteuert wird. Diese browserbasierte Steuerung eröffnet bemerkenswerte Möglichkeiten.
Mit der ersten Umsetzung war ich allerdings nicht vollends zufrieden. Mein Fokus lag zu diesem Zeitpunkt fast ausschliesslich darauf, dass die Funktionen einwandfrei liefen. Das Design der Visualisierung spielte zunächst nur eine untergeordnete Rolle.
Die Begegnung mit einem Webdesigner
Dann hatte ich das Glück, einen Webdesigner kennenzulernen. Wir tauschten uns intensiv über das Thema Visualisierungen aus, und ich erhielt wertvolle Einsichten, worauf es dabei wirklich ankommt. Plötzlich konnte ich mir wieder lebhaft vorstellen, wie meine Visualisierung aussehen könnte.
Mein neuer Bekannter bot mir an, mit dem Design-Tool Figma eine Vorlage zu erstellen, die ich anschliessend mit Procon-WEB eins zu eins nachbauen könnte. Meine Neugier war geweckt, und ich sagte sofort zu.
Eine professionelle Visualisierung entsteht im Zusammenspiel von Technik und Design – nicht durch das eine oder das andere allein.
Vom Entwurf zur Umsetzung in Procon-WEB
Als ich das fertige Design sah, war ich schlichtweg überwältigt. Es sah hervorragend aus, und es bereitete mir grosse Freude, eine Visualisierung umzusetzen, die aus einem völlig anderen Blickwinkel entworfen worden war. In rund zwei Stunden Austausch habe ich enorm viel über Design gelernt – diese Erfahrung hat meinen Zugang zu dem Thema grundlegend verändert.
Procon-WEB erwies sich als perfekte Lösung für die Umsetzung. Das Tool stellt einen Baukasten bereit, mit dem sich praktisch jede Anforderung im Bereich der Visualisierung realisieren lässt. Die Kombination aus den Ratschlägen des Webdesigners und diesem leistungsstarken Werkzeug hob meine Fähigkeiten in der visuellen Gestaltung auf ein neues Niveau.
Fazit
Die Zusammenarbeit hat mir gezeigt, dass technische Funktion und gutes Design keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen. Wer eigene Schwächen kennt und gezielt mit dem Know-how anderer kombiniert, erzielt Ergebnisse, die alleine kaum erreichbar wären. Für meine Cocktailmaschine bedeutete das eine Visualisierung, die nicht nur zuverlässig funktioniert, sondern auch optisch überzeugt.

Virtuelle Maschinen vs. Docker — der Unterschied einfach erklärt
Virtuelle Maschinen oder Docker-Container? Architektur, Unterschiede (Grösse, Startzeit, Isolation) und wann sich was lohnt — verständlich mit Grafiken erklärt.

Lokales LLM-Setup mit Proxmox & GPU für KMU und Gemeinden
KI lokal betreiben — ohne Cloud, ohne Datenweitergabe. Mein praxiserprobtes LLM-Setup mit Proxmox, GPU, OpenWebUI und RAG für KMU und Gemeinden.

Tailscale-Client in Docker unter u-OS für sicheren Fernzugriff
Schritt-für-Schritt: Tailscale-Client in Docker unter u-OS einrichten — sicherer Fernzugriff auf Industriesteuerungen ohne offene Ports.
