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Geräte live verorten: Sensordaten von der Steuerung in die Cloud bringen

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

2 Min.

Gerätestandorte auf einer Karte in der ax-track-Cloud

Eine IoT-Lösung mit Cloud-Anbindung muss kein Großprojekt sein. In diesem Beitrag zeige ich anhand eines konkreten Aufbaus, wie sich Sensordaten von einer Steuerung mit überschaubarem Aufwand erfassen, sicher in die Cloud übertragen und dort auf einer Karte einem Standort zuordnen lassen.

Ausgangslage

Ziel war es, verschiedene Sensoren bei mir zu Hause auszuwerten und die Messwerte anschließend in einer Cloud zu visualisieren. Als Cloud-Umgebung stand mir ax-track von Adnexo zur Verfügung. Über die zugehörige Schnittstellendefinition lassen sich die Daten direkt in der Adnexo-Cloud darstellen.

Aufbau und Datenerfassung

Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, habe ich über die WL2000AC drei Stromwandler und einen PT1000-Sensor eingebunden. Die von den Sensoren bereitgestellten Werte schreibe ich in eine globale Variable, sodass ich sie in NodeRED auslesen und weiterverarbeiten kann.

Datenübertragung mit NodeRED

Sobald die Werte in NodeRED zur Verfügung stehen, übernimmt ein Flow die Übertragung: Er sendet die Daten zusammen mit einem Sicherheits-Token an die Adnexo-Cloud. Der Flow lässt sich sehr schlank aufbauen, sodass die Umsetzung nur wenig Zeit in Anspruch genommen hat.

Ein einzelner, schlanker NodeRED-Flow reicht aus, um die Sensorwerte token-gesichert an eine Drittanbieter-Cloud zu übergeben.

Standortzuordnung und Visualisierung

In der Adnexo-Cloud werden die übermittelten Werte anschließend einem Standort zugewiesen und mit einer Abbildung hinterlegt, wie in der zweiten Abbildung dargestellt. Damit ist ein laufendes Monitoring der Anlage möglich.

Grundsätzlich ließe sich von der Cloud auch auf die Steuerung zurückschreiben, etwa um digitale Outputs anzusteuern. In meinem Use Case habe ich darauf jedoch verzichtet.

Der Mehrwert im Überblick

Einfache Cloud-Anbindung. Die Integration einer Drittanbieter-Cloud gelingt unkompliziert.

Schlanke Steuerung. Die Zusammenstellung der Steuerung bleibt einfach und überschaubar.

Breite Hardwarebasis. Eine große Auswahl an Sensoren und Aktoren steht zur Verfügung.

Echtzeit-Karte. Die Standorte werden visuell und in Echtzeit auf einer Karte dargestellt.

Messwertanzeige. Die erfassten Messwerte werden direkt angezeigt.

Zugriff von überall. Der Zugriff ist ortsunabhängig möglich.

Sicherer Zugriff. Die Verbindung erfolgt token-gesichert.

Fernwartung. Anlagen lassen sich aus der Ferne betreuen.

NodeRED. Die Logik wird flexibel und nachvollziehbar in NodeRED abgebildet.

Fazit

Das Beispiel zeigt, dass sich Sensorik, Steuerung und Cloud mit wenigen Bausteinen zu einer funktionierenden IoT-Lösung verbinden lassen. Über die WL2000AC erfasste Werte gelangen via NodeRED token-gesichert in die ax-track-Cloud, wo sie einem Standort zugeordnet und in Echtzeit visualisiert werden. So entsteht ein ortsunabhängiges Monitoring, das sich bei Bedarf um eine Rückschreibung auf die Steuerung erweitern lässt.

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