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Fußbodenheizung mit IoT-Gateway steuern – Teil 2: Fertigstellung und Inbetriebnahme

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

2 Min.

Fertige IoT-Steuerung der Fußbodenheizung vor der Installation

Das Projekt ist von meiner Seite abgeschlossen und wird in den kommenden Wochen installiert und in Betrieb genommen. Gegenüber dem Konzept aus dem ersten Beitrag habe ich allerdings noch einige Anpassungen vorgenommen. Welche das sind und warum, beschreibe ich im Folgenden.

Vom Konzept zur Umsetzung

Am grundlegenden Konzept hat sich wenig verändert. Eine wesentliche Entscheidung betrifft jedoch die Stellventile: Statt der ursprünglich vorgesehenen 230V-Ventile setze ich nun 24V-Stellventile ein.

Dieser Wechsel macht die separaten Relais überflüssig. Die Stellventile lassen sich direkt über die 24V-IO-Karte ansteuern, was den Aufbau vereinfacht und die Verdrahtung reduziert.

Vom ESP zum Zigbee-Gateway

Auf den ESP habe ich verzichtet und stattdessen ein eigenes Zigbee-Gateway gebaut. Der Vorteil: Ich kann batteriebetriebene Sensoren einsetzen, die eine Laufzeit von rund zwei Jahren erreichen.

Mithilfe von zwei Repeatern lässt sich ein Mesh-Netzwerk aufspannen, das gleichzeitig die Signalreichweite erhöht. So bleibt die Funkverbindung im gesamten Heizverteiler zuverlässig.

Netzwerkanbindung und Unabhängigkeit

Das Zigbee-Gateway ist direkt über Ethernet mit der Steuerung verbunden. Dadurch ist die Kommunikation unabhängig von den Routern der Kommunikationsanbieter und bleibt auch bei einem Providerwechsel stabil.

Über die zweite Ethernet-Schnittstelle lässt sich die Steuerung ins Heimnetzwerk überführen. Das Dashboard ist damit lokal von jedem Endgerät erreichbar.

Fernzugriff über VPN

Damit das Dashboard auch von außerhalb des Netzwerks erreichbar ist, kommt ein VPN-Dienst zum Einsatz. So ist der Zugriff auf die Heizungssteuerung jederzeit und von überall möglich – ohne das System direkt im Internet zu exponieren.

Durch 24V-Stellventile, ein Zigbee-Mesh und VPN-Zugriff ist die Steuerung schlanker, funkstabiler und providerunabhängig als im ursprünglichen Konzept.

Fazit

Es war eine Freude, dieses Projekt umzusetzen. Die Anpassungen – 24V-Stellventile statt Relais, ein Zigbee-Gateway statt ESP und ein VPN für den Fernzugriff – haben das System robuster und wartungsärmer gemacht. Ich freue mich bereits auf das nächste Projekt.

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