IoT,  OT

Lösungen statt Komponenten: Der Weg zur erfolgreichen Umsetzung

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

2 Min.

IoTUeli – Lösungen statt Komponenten

Endlose PowerPoint-Präsentationen, gefüllt mit einer Aufzählung einzelner Komponenten, aber ohne erkennbare Lösung – dieses Muster kennt fast jeder aus dem Projektgeschäft. Am Ende bleibt das eigentliche Bedürfnis unerfüllt. Genau dieses Ergebnis lässt sich vermeiden, indem nicht die Bausteine, sondern das Konzept hinter der Lösung in den Mittelpunkt rückt.

Eine erfolgreiche Umsetzung beginnt nicht bei der Komponentenliste, sondern beim Verständnis des konkreten Bedürfnisses.

Warum das Konzept vor der Technik kommt

In meinen Kundenmeetings verzichte ich deshalb häufig bewusst auf klassische PowerPoint-Präsentationen. Statt eine vorgefertigte Auswahl an Produkten zu zeigen, konzentriere ich mich auf die Konzeption individueller Lösungen. Entscheidend ist, die Bedürfnisse des Kunden wirklich zu verstehen und mit ihm auf einer gemeinsamen Wellenlänge zu kommunizieren – nur so entstehen Lösungen, die präzise auf seine Anforderungen abgestimmt sind.

Das Use-Case Kit als visuelle Grundlage

Als Werkzeug setze ich in den Meetings durchgängig mein grafisch aufbereitetes Use-Case Kit ein. Auf dieser Basis entwickle ich gemeinsam mit dem Kunden – entlang seiner Wünsche und Anforderungen – ein erstes Funktionskonzept. Die visuelle Darstellung sorgt dafür, dass alle Beteiligten dieselbe Vorstellung von der angestrebten Lösung teilen.

Vom Konzept zum Prototyp: die Hackathons

Das erarbeitete Funktionskonzept überführe ich in den Folge-Meetings, die ich als «Hackathons» bezeichne, als Prototyp direkt auf die industriellen Maschinen des Kunden. Dieser praxisnahe Schritt macht nicht nur enorm viel Spaß, sondern ermöglicht es auch, die Wunschlösung des Kunden deutlich besser zu verstehen, das Lösungskonzept gezielt zu verbessern und es zukunftsorientiert auszurichten.

Fazit

Wer Komponenten verkauft, liefert eine Liste – wer Lösungen entwickelt, liefert ein Ergebnis. Indem das Konzept und das tatsächliche Bedürfnis im Mittelpunkt stehen und sich am realen Maschinenumfeld erproben lassen, entsteht eine Lösung, die wirklich passt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen in Verbindung zu treten und ein besseres Verständnis für Ihre Bedürfnisse zu gewinnen.

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