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LoRaWAN ohne Cloud: Parkplatzueberwachung als lokales Mini-Projekt

Autor

Ueli Iff

Veröffentlicht

Lesezeit

2 Min.

LoRaWAN-Aufbau fuer ein lokales IoT-Mini-Projekt

LoRaWAN beschaeftigt mich schon seit laengerer Zeit, und die Technologie fasziniert mich nach wie vor. Bisher hatte ich allerdings noch keine produktive, vollstaendig lokale Anwendung in Betrieb. Das wollte ich aendern und habe mir deshalb eine ueberschaubare Aufgabe gesucht, die ich auch im Alltag tatsaechlich nutzen kann.

Die Testanwendung: Parkplatzueberwachung

Als Anwendungsfall ueberwache ich meinen Parkplatzunterstand mit einem Fuellstandsensor. So kann ich feststellen, ob der Platz waehrend meiner Abwesenheit belegt wird oder frei bleibt. Der Parkplatz ist rund 150 Meter von meiner Mietwohnung entfernt.

Echtzeitdaten sind fuer diesen Zweck nicht noetig. Ich habe mich deshalb fuer ein Messintervall von 15 Minuten entschieden, in dem jeweils eine Ueberpruefung durchgefuehrt wird. Das reicht voellig aus und schont gleichzeitig die Funkressourcen und die Batterie des Sensors.

Aufbau: Sensor, Gateway und lokaler Server

Der Fuellstandsensor uebertraegt seine Messwerte ueber die Funkfrequenz 868 MHz an mein Gateway. Das Gateway habe ich mit meinem lokalen Server verbunden, der auf einem Industriecomputer installiert ist. Dadurch bin ich nicht auf ein oeffentliches Gateway angewiesen und behalte die volle Kontrolle ueber den gesamten Datenpfad.

Der entscheidende Punkt: Die Sensordaten bleiben vollstaendig lokal, ohne Cloud und ohne Weitergabe an Dritte.

Auswertung ueber MQTT und IoT-Steuerung

Vom lokalen Server gebe ich die Daten direkt ueber MQTT an meine IoT-Steuerung weiter. Dort habe ich eine kleine Logik hinterlegt, die mich alarmiert, sobald mein Parkplatz belegt wird. Die Verarbeitung findet damit komplett in meiner eigenen Infrastruktur statt.

Was ich aus dem Projekt mitnehme

Praxis vor Theorie. Erst der konkrete Aufbau hat mir gezeigt, wie die einzelnen LoRaWAN-Komponenten im Zusammenspiel wirklich funktionieren.

Unabhaengigkeit. Mit eigenem Gateway und lokalem Server bin ich nicht von oeffentlicher Infrastruktur abhaengig.

Datenhoheit. Die Sensordaten verlassen mein Netzwerk nicht und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Fazit

Solche einfachen Projekte helfen mir, die Technologie LoRaWAN besser zu verstehen. Die gewonnenen Erfahrungen sind mir dabei wichtiger als die Anwendung selbst. Meine lokale LoRaWAN-Infrastruktur werde ich entsprechend weiter ausbauen.

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