Anlagensteuerung in einer Turnhalle: Lüftung und Brauchwarmwasser effizient automatisieren
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Die Steuerung von Lüftungsanlage und Brauchwarmwasseraufbereitung entscheidet maßgeblich über Komfort und Energieeffizienz eines Sportgebäudes. Dieser Beitrag dokumentiert die Anlagensteuerung einer bestehenden Turnhalle und zeigt, wie eine moderne I/O-Architektur den Betrieb präzise und zuverlässig regelt.
Die Anlage im Überblick
Lüftungsanlage und Brauchwarmwasseraufbereitung sorgen für ein angenehmes und gesundes Raumklima in der Turnhalle. Über ihre Hauptfunktionen hinaus verantworten sie zusätzlich die Versorgung einer neu eingebauten Garderobe mit Dusche sowie zweier Theorieräume. Um diese Aufgaben effizient abzudecken, kommt ein modernes I/O-System von Weidmüller zum Einsatz.
Steuerungsarchitektur
Die Anlagensteuerung basiert auf einer externen SPS (speicherprogrammierbaren Steuerung). Die I/O-Ebene des u-remote-Systems wird über den Feldbuskoppler UR20-FBC-MOD-TCP-Eco angebunden. Diese Kombination ermöglicht eine präzise und zuverlässige Ansteuerung der einzelnen Module und Komponenten.
Die Anbindung erfolgt über den Modbus-TCP-Feldbuskoppler UR20-FBC-MOD-TCP-Eco, der die externe SPS mit der u-remote-I/O-Ebene verbindet.
Eingesetzte I/O-Module
Die folgenden u-remote-Module von Weidmüller bilden die I/O-Ebene der Anlage:
Digitale Eingänge (DI). 2 × DI-Modul UR20-16DI-P zur Erfassung digitaler Signale.
Digitale Ausgänge (DO). 1 × DO-Modul UR20-16DO-P zur Ansteuerung digitaler Aktoren.
Analoge Eingänge (AI). 2 × AI-Modul UR20-4AI-UI-16 sowie 2 × AI-Modul UR20-8AI-RTD-DIAG-2W für die Temperaturmessung.
Analoge Ausgänge (AO). 2 × AO-Modul UR20-4AO-UI-16 zur stetigen Ansteuerung der Stellantriebe.
Netzwerk und Vernetzung
Für die Kommunikation und Vernetzung der einzelnen Komponenten sorgt ein Switch vom Typ IE-SW-5TX. Er verbindet die Steuerungs- und I/O-Komponenten zu einem zusammenhängenden Netzwerk.
Fazit
Die Anlagensteuerung prägt Betrieb und Komfort der Turnhalle entscheidend. Durch den Einsatz moderner Steuerungstechnik und präziser I/O-Module steigt die Effizienz, während die Energiekosten sinken – das Ergebnis ist ein angenehmes und gesundes Raumklima für die Nutzer. Das Beispiel zeigt, wie ein durchdachtes I/O-System einen spürbaren Unterschied in Leistung und Effizienz von Gebäudeanlagen bewirkt und sich Investitionen in solche Technologien langfristig auszahlen, auch im Hinblick auf eine geringere Umweltbelastung.
Mein Dank gilt der Firma MST-Systemtechnik für die Bereitstellung der Bilder und den Einsatz der Produkte von Weidmüller.

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