Überspannungsschutz neu gedacht: Vom Schutzgerät zur IoT-Datenquelle
Autor
Ueli Iff
Veröffentlicht
Lesezeit
2 Min.

Wie hoch wäre der Schaden in Ihrer Anlage, wenn eine Überspannung zuschlägt? Diese Frage stellen sich erstaunlich wenige Betreiber – und noch weniger ist bewusst, dass Überspannungen nicht nur von aussen kommen, sondern auch von den eigenen Geräten verursacht werden können. Dieser Effekt wird als temporäre Überspannung bezeichnet.
Ein unterschätztes Risiko
In der Praxis sehe ich immer wieder Objekte, bei denen vollständig auf einen Überspannungsschutz verzichtet wird. Dabei lassen sich mit einem einzigen Gerät sowohl Sachschäden als auch der spätere Zeitaufwand für Reparatur und Wiederinbetriebnahme deutlich reduzieren.
Ein Überspannungsschutz ist innerhalb von 15–30 Minuten installiert – eine geringe Investition gegenüber dem möglichen Schaden an elektronischen Geräten.
Mehr als nur Schutz: der IoT-Überspannungsschutz von Weidmüller
Ein Überspannungsschutz kann heute weit mehr leisten, als nur abzuleiten. Bei Weidmüller haben wir dafür einen neuen IoT-Überspannungsschutz entwickelt, der sich schnell über Wi-Fi in bestehende Systeme integrieren lässt. Damit wird das Schutzgerät zur Datenquelle – die erfassten Werte können beispielsweise genutzt werden, um Machine-Learning-Modelle zu optimieren.
Der konkrete Mehrwert
Einfache Installation. In 15–30 Minuten einsatzbereit, ohne aufwendigen Umbau.
Platzsparend. Die Digitalisierungs-Erweiterung benötigt kaum zusätzlichen Platz im Schaltschrank.
Wi-Fi-Anbindung. Integrierbar über Wi-Fi, ohne zusätzliche Verkabelung.
Werte auslesen. Messwerte lassen sich über Modbus-TCP-Register direkt abfragen.
IoT-Anbindung. Nahtlose Einbindung in übergeordnete IoT-Systeme.
Alarmregelung. Definierbare Alarme melden kritische Zustände frühzeitig.
Höhere Verfügbarkeit. Erhöhung der gesamten Anlagenverfügbarkeit durch Transparenz und Vorwarnung.
Fazit
Ein Überspannungsschutz ist günstig, schnell installiert und verhindert teure Schäden – und in der vernetzten Variante liefert er zugleich wertvolle Betriebsdaten für die weitere Digitalisierung. Die entscheidende Frage bleibt: Setzen Sie bereits einen Überspannungsschutz ein?
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